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Notfallsanitäter

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Mit dem Notfallsanitätergesetz (NotSanG) von 2014 und der dazugehörigen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (NotSan-APrV), hat der Rettungsdienst ein neues Berufsbild bekommen.
Der Notfallsanitäter löst perspektivisch den Rettungsassistenten ab, um den gestiegenen Anforderungen der Notfallversorgung gerecht zu werden. Künftig übernehmen Notfallsanitäter die Versorgung von verletzten und erkrankten Personen. Sie dürfen, dürfen sie in bestimmten Notfällen auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bis der Arzt eintrifft oder die Klinik übernimmt, um Menschenleben zu retten.

Im Wechsel zwischen den Lernorten Rettungswache, Rettungsdienstschule und Klinik erwerben die Auszubildenden über einen Zeitraum von 36 Monaten alle notwendigen Kompetenzen, um danach eigenständig die Aufgaben eines Notfallsanitäters wahrzunehmen.

Zugangsvoraussetzungen

  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung der Tätigkeit
  • mittlerer Schulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung
  • eine nach einem Hauptschulabschluss oder einer gleichwertigen Schulbildung erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer
  • Amtliches Führungszeugnis

Überblick zur Ausbildungsstruktur

 

Ausbildungsort

Zeit

Lernerfolgskontrolle

4600 h

theoretische und praktische Ausbildung

Schule

1920h
(in Blockphasen)

Schriftliche und praktische Lernerfolgskontrolle

_______________

Staatliche Prüfung

(theoretisch, praktisch, mündlich)

Klinik

§  Allgemeine Pflegestation (80h)

§  Notaufnahme (120h)

§  OP-Bereich / Anästhesie (280h)

§  Wach- oder Intensivstation (120h)

§  Geburtshilfe / Pädiatrie / Kinderchirugie (40h)

§  Psychiatrie / Gerontologie / Gerontopsychiatrie(80h)

720h
(in Blockphasen)

Praktikumsaufträge, Schriftliche Beurteilung

Rettungswache

1960h
(in Blockphasen)

Praktikumsaufträge, Schriftliche Beurteilung

     

Ausbildungsinhalte

Anlehnung an die Lernfelder laut NotSan-APrV)

  • Entwicklung des Berufsbildes Notfallsanitäter
  • Notfallsituationen erkennen, erfassen und bewerten
  • Rettungsdienstliche Maßnahmen/Maßnahmen der Gefahrenabwehr auswählen, durchführen und auswerten
  • Kommunikation und Interaktion mit sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebedürftigen Menschen
  • Abläufe und das Arbeiten im Rettungsdienst strukturieren
  • Handeln im Rettungsdienst an Qualitätskriterien ausrichten
  • Bei medizinischer Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln
  • In Gruppen und Teams arbeiten

Kosten

Auszubildende sind unsere Mitarbeiter und erhalten von Anfang an ein attraktives Tarifgehalt. Außerdem werden alle notwendigen Schulmaterialien und Arbeitsmaterialien zu Verfügung gestellt.

Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz zum Notfallsanitäter mit Beginn sind zum 01.09.2019 möglich.

Mario Großmann
Bereichsleiter / stellv. Bezirksgeschäftsführer
Tel. (0391) 6093121
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